Grundlegende Gedanken in Verbindung mit On the vertical transport of energy in the atmosphere and its  effects on the climate  und mit dem Buch Ratgeber Klima:


*Per Strahlung kann Wärme von der Erdoberfläche nur innerhalb der Wellenlängen des IR-Fensters abgeführt werden; Haufenwolken vermögen allerdings das Strahlungsfenster, im Mittel über die gesamte Erdoberfläche gesehen, auch teilweise zu verschließen.

*Außerhalb der Wellenlängen des IR-Fensters bauen partiell thermalisierte IR-aktive Spurengase und das Flüssigwasser der Haufenwolken eine undurchdringliche Strahlensperre auf, so dass sich der vertikale Energietransport dort nur auf konvektivem Wege vollziehen kann.

*In einer unteren Strahlungszone stehen sich im Mittel von oben und von unten gleich-intensive und gleichgeartete Strahlungsintensitäten, die von Flüssigwasser-Emittern geprägt sind, gegenüber. In ihr kann kein vertikaler radialer Energietransport stattfinden; der Eddingtonfluss nach oben oder nach unten ist in etwa null; eine optische Dicke kann nicht definiert werden.

*In der oberen Troposphäre hat sich der Flüssigwasser-Gehalt soweit verringert, dass sich ein trocken-adiabatischer Temperaturgradient einstellt und die Abstrahlung ins All ermöglicht wird (Schwarzschild-Kriterium).

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