EAGLE-Starthilfe Physikalische Klimamodelle:

Substantielle Aussagen des Buches, die von besonderem Interesse sein


könnten

     (1)    Delta T = Gamma mal Chi = 33,8 K = const  
 Der atmosphärische Temperatureffekt Delta T ist eine planetare Klimakonstante (als mathematisches  Produkt aus                  Temperaturgradient Gamma und  Abstrahlungshöhe Chi ins All).

     (2)    UR: Tau groß; Tau = 1; Tau = 0              
              OR: Tau groß; Tau = 1; Tau = 0
  Es gibt keine durchgängig zunehmende optische Tiefe in der Atmosphäre, sondern - symmetrisch - im Inneren ein
  großes Tau und am Oberrand (OR) und am  neu postulierten Unterrand (UR) je eine Folge Tau groß; Tau = 1; Tau = 0:
                                                          Tau = 0 - Tau = 1 - Tau groß - Tau = 0 - Tau = 1 - Tau = 0 
     (3)    Td,eff = 277 K
  Im weiteren Bereich des Unterrands der Atmosphäre gibt es eine Wassersperre für Bodenstrahlung - als 
  atmosphärische Gegenstrahlung mit einer Effektivtemperatur in der Nähe von 277 K.
                                                                                                                                                                    
     (4)     Eu,eff  / V  = const          
    Zwischen der mittleren Strahlungsintensität der atmosphärischen Gegenstrahlung Eu,eff  und der mittleren
    Verdunstung V von den Wasserflächen der Erde - als dem  Lieferanten der Wassersperre für Bodenstrahlung -
    gibt es ein festes Verhältnis. Das bedeutet: Steigende Gegenstrahlung führt nicht zur Erhöhung der
    Bodenabstrahlung, damit auch nicht der Bodentemperatur, sondern ist mit einer Erhöhung der Verdunstung
    verbunden.

      (5)    lchar = 1 / k mal rho = 1 mm
   Im weiteren Bereich des Unterrands der Atmosphäre gibt es mit Flüssigwasser eine charakteristische mittlere
   Strahlungslänge von nur etwa 1 mm wie auch bei Sonne und Venus, folglich keinen Strahlungswärmetransport
   in der Troposphäre.

       (6)   anth = 0,1 Gt/a                                                                                                        
   Zur dauerhaften Kompensierung der natürlichen Wasserentzugsrate von einer eiszeitlichen Warmzeit zu einer
   neuen Kaltzeit muss es in etwa eine andauernde anthropogene Wasserzufuhrrate in der gleichen Größe in die
   Atmosphäre geben - aber eben auch nicht mehr, sonst bestünde die Gefahr des Umschlagens von einer
   verhinderten Abkühlung in eine Erwärmung. Kompensation von Wasserabfuhr mit Wasserzufuhr bedeutet:
   Das Temperaturgefüge des Erdklimasystems, darunter besonders die mittlere globale Bodentemperatur, bleibt
   langzeitig erhalten. Damit hat sich der Mensch, beginnend vor etwa 10.000 Jahren und anhaltend bis
   heute, seinen  "eigenen" Klimazustand zwischen den beiden natürlichen Eiszeit-Zuständen "sehr warm" und
   "sehr kalt" geschaffen.

                                              
  © by Wolfgang Brune, 2013

  (w.brune@kabelsat-bergen.de)     
                                              
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